Besuch des Windparks in Saint-Gildas (22)

Le 07 octobre 2013 par Jean-Claude BRUCHET, SIEMENS FRANCE SAS

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Die Mitglieder des CAFA konnten sich einmal mehr glücklich schätzen: Dieses Mal erhielten sie die einmalige Gelegenheit die Baustelle eines Windparks zu besichtigen. In der Gemeinde Saint Gildas (département des Côtes d'Armor, 22) errichtet das auf die Entwicklung von Windenergie- und Photovoltaik-Projekten spezialisiertes Ingenieurbüro P&T Technologie vier Windräder des Typs E-82 von Enercon.  

Die über 80m hohen Windräder bestehen aus Beton (unten) und Stahl (oben) und werden teils in Deutschland teils in Frankreich hergestellt. Die Rotorblätter sind jeweils 41m lang und aus Glasfaser. Am Boden wird die wahre Länge der Blätter erst richtig bewusst. Am Tag des Besuchs wurden die Rotorblätter des letzten Windrads befestigt. Hierzu werden sie zunächst am Boden an die Nabe montiert, um dann in der Höhe an die Gondel befestigt zu werden.

Der Direktor Robert Conrad führte die Mitglieder über die Baustelle und gab neben technischen Details auch Auskunft über die zu unternehmenden rechtlich-administrativen Schritte. Im April dieses Jahres hatten die Arbeiten auf der Baustelle begonnen. Nachdem zunächst das Gelände vorbereitet worden war, begann Ende August die Montage der Windräder.

Was nach einem überschaubaren Zeitrahmen aussieht, stellt in Wahrheit die Krönung einer jahrelangen Planung dar. Neben der Suche nach dem geeignetsten Standort erfolgen zahlreiche Behördengänge. Darüber hinaus müssen auch Studien zur Umweltverträglichkeit durchgeführt werden. So sind Windpark-Bauer zum Beispiel verpflichtet den Schutz gefährdeter Tierarten zu gewährleisten. Im Falle der Windräder betrifft dies vor allem Fledermäuse, die wesentlich größere Schwierigkeiten haben, den Rotorblättern auszuweichen als Vögel.

Zuletzt durften die Mitglieder des CAFA einen Blick in ein Windrad werfen. Der Aufstieg erfolgt gesichert über eine Leiter, die zu einem Aufzug führt. Da dies nur Mitarbeitern gestattet ist, mussten sich die Interessierten mit einer kurzen Besichtigung des "Erdgeschosses" zufrieden geben.

Nach dieser spannenden Besichtigung tauschte man sich bei einem Mittagessen weiter über die unterschiedlichen Behörden und Rechtslagen in Deutschland und Frankreich aus, bevor es wieder nach Rennes zurückging.

Fanny Seus

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